Jetzt wird getwittert: 5 Thesen

Seit kurzem gehört Shoplupe auch dazu – die Firma twittert und wir berichten in SMS Kurzform was so alles in unserem Geschäftsleben passiert. Twittern ist ein bisschen weniger als bloggen und ein bisschen mehr als gar nichts sagen. Und viele Shopbetreiber sind schon fleißig dabei und twittern die neusten News an eine wachsende Fangemeinde.

Twitter Inc. ist ein amerikanisches Unternehmen, das den Service Twitter.com anbietet. Bei Twitter ist man schnell angemeldet und mit wenigen Klicks steht die eigene Twitter Seite. Dann geht’s auch schon los. Mit maximal 140 Zeichen kann man Mini Blogeinträge schreiben, die man auch Tweets nennt. Wen das gezwitscher interessiert folgt dem User und abonniert dessen Twitter Seite. Wer jetzt schon meint, dass dies ein Trend ist, der sich schnell wieder verflüchtigt sollte wissen, dass sich das Unternehmen gerade 35 Millionen Dollar von einem Investor gesichert hat.

In USA wird bereits über Sinn und Unsinn von Twitter diskutiert, in Deutschland ist man noch beim Entdecken. Über die Chancen und Möglichkeiten kann man zumindest mal Thesen aufstellen:

Die Mobile Commerce These
Wenn man sich in Google Insights das Suchvolumen von „Twitter“ ansieht erkennt man den Boom seit Dezember 2008 und unter „related to twitter“ kommen sofort die Suchanfragen wie „Twitter Client“ und „Twitter iPhone“. Getwittert wird wohl am liebsten über das Handy. Mehrere Lösungen gibt es bereits im App Store für das iPhone. Twittern könnte daher Bestandteil der Marketing Aktivitäten werden, um die Mobile Commerce Zielgruppe endlich zu erreichen. Einen Newsletter auf dem Handy zu lesen macht ja wenig Spaß und bringt auch nichts.

Die SEO These
Sucht man den Online-Shop “candyandmore” in Google kommt der Twitter Account gleich auf Platz 3 und auch unsere Shoplupe Twitterseite ist schon auf Seite 1. Twittern könnte daher schnell auch zum SEO Tool werden. Wertvolle Backlinks, RSS Feeds, eine enge Vernetzung mit anderen Seiten und die starke Seite twitter.com tragen was dazu bei.

Die Newsletter These
Ein Shop Newsletter beinhaltet viele Produkte. Manche interessant, manche uninteressant – insgesamt aber häufig einfach zu viel. Wenn Shops künftig über Aktionen, Neuheiten, Angebote informieren, könnten sie dazu einfach twittern. Woot.com hat so die letzten 2 Jahre über 2300 Nachrichten an 104.000 Abonnenten publiziert.

Die PR These
König im twittern ist der neue US Präsident Barack Obama. Der hat mit nur 264 Nachrichten über 300.000 Abonnenten gefunden und kann seine Nachrichten kurz und schnell an seine Leser schicken. Genauso machen es Britney Spears, Al Gore, Ashton Kutcher und andere Prominente. Dabei wirkt diese Maßnahme fast schon persönlich und ist weit authentischer als eine Pressemitteilung.

Für Shopbetreiber, die gerade noch mit dem bloggen und dem neusten Newsletter beschäftigt sind, ist es wieder ein ToDo über das man nachdenken kann. Letztendlich muss man abwägen mit welchen Kommunikationsmitteln man am meisten Kunden erreicht.